Sebastian Niedlich

Frohes neues Jahr 2026 und ein Jahresrückblick

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern ein frohes neues Jahr!

2025 war jetzt eher so ein Jahr, bei dem man sagt: „Eh.“ Und wenn man sich meine Homepage anschaut, war bei mir auch nicht wirklich was los. Ich muss gestehen, dass das in 2026 wahrscheinlich ähnlich sein wird. Es mangelt mir nicht an Ideen, aber an Zeit. Und diverse andere Dinge tragen auch nicht dazu bei, dass man sehr motiviert an die Schreibarbeit geht: der ganze KI-Schlunz, meine Rückenschmerzen und der Zustand der Welt und der Politik im Allgemeinen. Na ja, mal sehen.

Insofern: Keine Neuigkeiten zu irgendwelchen neuen Büchern von mir, aber ich kann wieder mit einem Jahresrückblick dienen, den ihr hier sehen könnt!

Jahresrückblick 2025

Ein Jahr ist schon wieder vorbei und was für ein Jahr es war. Leider war es in großen Teilen kein sehr lustiges oder schönes Jahr, was nicht zuletzt daran lag, dass allerorts irgendwelche Faschisten in der Regierung sitzen, so z.B. in den USA oder in Israel. Da ich aber keine Lust hatte, nur negative Schlagzeilen zu bringen, habe ich ein paar gute Nachrichten mit aufgenommen. Die sind vielleicht nicht so lustig, aber schön.

01. Januar – In Deutschland wird der Mindestlohn von 12,41 auf 12,82 Euro pro Stunde erhöht. Demnach reicht das Geld, was man als Mindestlohnarbeiter innerhalb eines Tages erhält, nicht mal mehr dazu sich eine Tafel Schokolade zu kaufen.
Am gleichen Tag stellt die Ukraine Gaslieferungen aus Russland, die durch ihr Land liefen, ein, weil ein fünf Jahresvertrag, den man mit Russland geschlossen hatte, ausgelaufen war. Immerhin gibt es da wohl eine Vertragspartei zwischen Russland und der Ukraine, die sich an Vereinbarungen hält …

07. Januar – 14 Waldbrände in Kalifornien führen zu den schwersten Großbränden in Kalifornien seit Menschengedenken. Als Ursache für die wahrscheinlich teuerste Naturkatastrophe in der Geschichte der Vereinigten Staaten wird der menschengemachte Klimawandel genannt. Andere behaupten, dass es früher ja auch schon gebrannt hätte und die 30 Toten … na ja, da kann man halt nichts machen.

10. Januar – Der designierte US-Präsident Trump wird in New York in 34 Fällen wegen Fälschung von Geschäftsunterlagen für schuldig gesprochen, weil er u.a. Schmiergeldzahlungen an die Porno-Darstellerin Stormy Daniels verschleiert hatte, mit der er im Jahr 2006 Sex hatte, etwa vier Monate nachdem seine Frau den gemeinsamen Sohn Barron auf die Welt gebracht hatte. Klingt wie jemand, den man unbedingt als Präsident sehen möchte …

19. Januar – Im Gazastreifen tritt ein Waffenstillstand zwischen Israel und Gaza in Kraft. Es werden Geiseln ausgetauscht und eigentlich sollte es ruhig bleiben und in den nächsten 42 Tagen zu weiteren Verhandlungen kommen, aber irgendwie schafft es Israel in der Zeit laut UN-Berichten, über 1000 Waffenstillstandsverletzungen zu verüben und Hunderte Palästinenser zu töten. Also alles, was man bei einem Waffenstillstand erwarten würde …

20. Januar – Donald Trump wird als 47. Präsident der Vereinigten Staaten vereidigt. Die Vereidigung findet in den Innenräumen des Kapitols statt, denn die Blöße draußen vor wenigen Leuten vereidigt zu werden, will er sich offenbar nicht noch einmal geben. Die Bischöfin von Washington bittet Trump im traditionellen Gebetsgottesdienst zur Amtseinführung um Barmherzigkeit und Mitgefühl. Natürlich gefällt ihm das nicht, weswegen er sie später als Linksradikale und Trump-Hasserin diffamiert. Manchmal fragt man sich, ob es sich bei dem Typen überhaupt um einen Menschen handelt.

23. Januar – Thailand wird das erste Land in Südostasien, welches die gleichgeschlechtliche Ehe legalisiert. Mit der Legalisierung wird Ihnen auch die Möglichkeit eröffnet, Kinder adoptieren zu können. Ein Lichtblick in einem ganzen Haufen von Ländern in der Nachbarschaft, in denen die Ehepartner sehr wahrscheinlich im Gefängnis landen würden.

26. Januar – Der Staatspräsident von Belarus, Aljaksandr Lukaschenka, wird in einer freien und fairen Wahl für eine siebte Amtszeit gewählt. HAHAHAHA! Frei und fair. Der war gut.

27. Januar – Nachdem China seinen DeepSeek Chatbot veröffentlicht, fallen die Aktienkurse von westlichen Technologiefirmen schlagartig. NVIDIA verliert an diesem Tag 600 Milliarden(!) Dollar an Wert. Man könnte das als Anlass sehen, dass diese ganze KI-Chatbot-Blase vielleicht übertrieben ist, aber, nein, man macht munter weiter und tut so, als wäre nichts gewesen.

30. Januar – In Neuseeland erhält der Berg Taranaki Mounga (ehemals Mount Egmont) nicht nur seinen alten Namen zurück, sondern wird auch offiziell als legale Person anerkannt. Neuseeland kommt so der Maori-Bevölkerung entgegen und sagt den veralteten Kolionalismusüberbleibseln ade. Die Rechte des Berges werden in Zukunft von verschiedenen Maori-Stämmen in Anspruch genommen und man kann davon ausgehen, dass der Berg trotz seiner Anerkennung als Person in nächster Zeit nicht versuchen wird, am Fahrunterricht für den Führerschein teilzunehmen.

23. Februar – Die Wahl zum 21. Bundestag findet in Deutschland statt. Stärkste Kraft werden CDU/CSU. SPD und Grüne verlieren kräftig, dafür gewinnt die AfD ordentlich dazu und kriegt erstmals über 20 Prozent. Alle demokratischen Parteien machen das erstaunte Pikachu-Gesicht. Konnte man ja auch nicht ahnen, dass sowas passiert, nachdem CDU/CSU buchstäblich die Themen der AfD übernommen haben und in konzertierten Aktionen in Verlagen und Fernsehsendern so sehr auf den Grünen herumgehackt wurde, dass Teile der Wählerschaft denken, es wäre wohl okay, für Faschisten zu stimmen.

28. Februar – Im Weißen Haus in Washington trifft der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj auf US-Präsident Donald Trump und seinen Vize J.D. Vance. Es kommt zu einem heißen Wortgefecht, während dem Vizepräsident J.D. Vance dem Präsidenten Selenskyj vorwirft, undankbar zu sein. Menschen auf aller Welt sind eher erstaunt darüber, dass Selenskyj in der Lage ist, sich im Zaum zu halten und Vance nicht ins Gesicht zu schlagen.

02. März – Der Mondlander »Blue Ghost« der Firma Firefly Aerospace landet – wer hätte das gedacht – auf dem Mond. Es ist die erste vollständig erfolgreiche Mondlandung eines Privatunternehmens. Leider hatte man vergessen, den Großteil der US-Regierung mitzunehmen.

18. März – Eigentlich hat man ja noch Waffenstillstand und will verhandeln, aber Israel beginnt in den Morgenstunden damit erneut den Gazastreifen zu bombardieren und tötet dabei wenigstens 400 Palästinenser. Israel begründet es damit, dass sich die Hamas nicht an das Waffenstillstandsabkommen gehalten hat. Es seien zu wenige Geiseln freigegeben worden. Das Israel sich selbst nicht ans Abkommen gehalten und selbst krebskranken Kindern Hilfe verweigert hat … tja.
Im Grunde sagt die gesamte Welt im Anschluss, dass es ziemlich barbarisch ist, was Israel da durchzieht. Nur die US-Regierung erklärt, dass die Palästinenser ja selbst schuld seien.

01. April – Zum ersten Mal fliegt eine deutsche Frau ins Weltall. Die Robotik-Forscherin Rabea Rogge startet mit einer Falcon-9-Rakete von SpaceX, um einige Experimente durchzuführen. Von den insgesamt vier Besatzungsmitgliedern ist keiner wirklich Astronaut. Die vom Krypto-Milliardär Chun Wang finanzierte Mission hat neben ihm selbst und Frau Rogge noch eine norwegische Regisseurin und einen australischen Polarforscher an Bord. Und keinen in Berlin geborenen und in Potsdam lebenden Schriftsteller, was ich schon eine Unverschämtheit finde.

03. April – Ungarn tritt aus dem Internationalen Strafgerichtshof aus, weil der als Kriegsverbrecher gesuchte Premierminister von Israel, Benjamin Netenjahu, zum Staatsbesuch vorbeikommt und man ja bloß nicht in die Verlegenheit kommen möchte, dass man Kriegsverbrecher tatsächlich festnehmen müsste.

21. April – Papst Franziskus stirbt mit 88 Jahren im Vatikan. Tags zuvor hatte ihn der amerikanische Vizepräsident J.D. Vance besucht. Zufall? Das Internet hat da so seine Theorien.

23. April – In Guam legt ein Zimtkopfliest nach fast vierzig Jahren das erste Mal wieder ein Ei in freier Wildbahn. Die Eisvogelart galt in der Natur als ausgestorben, nachdem eine eingeschleppte Schlangenart den Bestand nahezu vollständig ausgerottet hatte. 1988 habe es gerade mal noch 29 Zimtkopflieste auf der ganzen Welt. Erst 2024 hatte man begonnen die Vogelart wieder auszuwildern.

28. April – Gegen Mittag kommt es zu einem Stromausfall auf der Iberischen Halbinsel, der bis zum Morgen des nächsten Tages dauert. Sprich: Die Siesta dauerte einfach ein wenig länger.

06. Mai – Friedrich Merz wird im Bundestag zum 10. deutschen Bundeskanzler gewählt und beginnt sofort damit zu dilettieren.

08. Mai – Robert Francis Prevost wird zum neuen Papst gewählt und wählt zur großen Enttäuschung aller den Namen Leo XIV und nicht etwa den Namen Optimus Prime I.

12. Mai – Die Arbeiterpartei Kurdistans, kurz PKK, gibt ihre Auflösung bekannt. Die von den meisten Ländern als Terrorgruppe anerkannte Organisation hatte über Jahrzehnte u.a. Selbstmordattentate und Terroranschläge durchgeführt. Die türkische Regierung ist erstmal erleichtert, dass es vermutlich etwas ruhiger wird, die Frage ist allerdings, ob alle Mitglieder das mit der Auflösung so mitmachen oder vielleicht eine Handelskette »Bombs R Us« gründen.

05. Juni – Der japanische Mondlander Hakuto-R, genannt »Resilience« (zu deutsch etwa »Unverwüstlichkeit«) soll auf dem Mond landen, crasht aber stattdessen auf die Oberfläche. Soweit zur Unverwüstlichkeit.

06. Juni – In Los Angeles brechen Proteste gegen das Aufgreifen und Deportieren illegaler Immigranten durch die Immigration and Customs Enforcement Behörde – kurz ICE – aus. Tags darauf schickt US-Präsident Trump die Nationalgarde und Militär nach Kalifornien, um »die Aufständischen festzunehmen«, was noch mehr Proteste und auch Rechtsstreite nach sich zieht. Am 09. Juni sind bis zu 4100 Soldaten in Los Angeles, mehr Truppen als die USA im Irak oder Syrien haben. Das alles wird später von Gerichten als illegal erklärt, aber wenn man so ein Möchtegern-Fascho-Diktator sein will, kümmert man sich einfach nicht drum.

25. Juli – Indien meldet, dass 50 Prozent seiner Stromerzeugungskapazität nun aus nicht-fossilen Energieträgern kommen, also aus Quellen wie Sonne oder Wind. Damit erreicht das Land die Ziele des Pariser Klimaabkommens früher als gedacht. In Deutschland hingegen verschiebt man das lieber und würde lieber wieder Atomkraftwerke bauen, weil die die Landschaft so aufwerten.

02. August – Finnland gibt bekannt, dass es seit über einem Jahr keine Verkehrstoten mehr in seiner Hauptstadt Helsinki gegeben hat. Erreicht hatte man das mit einem guten Nahverkehrsnetz und überwiegend Tempo 30 in der Stadt.
Fast gleichzeitig schafft man in Berlin einige Tempo-30-Zonen wieder ab, weil die Luftqualität besser und die Unfälle weniger geworden sind. Denn warum soll das auch so bleiben. Oder so.

07. August – Das LLM GPT-5 von OpenAI wird veröffentlicht. Jetzt ist es für Nutzer noch einfacher sich geklaute Texte von Autoren, die normalerweise für ihre Arbeit bezahlt werden, zusammenschreiben zu lassen.

20. August – Mehrere Bewohner eines Mehrfamilienhauses in Schwabach, Bayern, beschweren sich bei der Polizei über einen Klingelstreich zu nachtschlafender Zeit. Da die Klingelei aber selbst nach Eintreffen der Polizei nicht abreißt, wird kurz darauf der Täter gestellt: Eine Nacktschnecke, die über das Klingelbrett kroch.
Die Polizei meldet später, dass man das Tier »zur Schnecke gemacht, über die Reviergrenzen belehrt und auf eine angrenzende Wiese verbracht« hätte.

26. August – Taylor Swift und Travis Kelce geben bekannt, dass sie sich verlobt haben. Das Kreischen der Fans ist so laut, dass es noch in der Antarktis Pinguine verjagt.

04. September – Das Medikament Leqembi ist nun in Deutschland erhältlich. Das Antikörper-Medikament reduziert die für Alzheimer typischen Amyloid-Beta-Ablagerungen im Gehirn und verhindert so den geistigen Abbau bei den Patienten. Zumindest solange sie nicht vergessen, das Medikament zu nehmen.

08. September – In Nepal kommt es zu massiven Anti-Regierungs-Protesten, nachdem mehrere Socialmedia-Plattformen wie YouTube, Facebook und WhatsApp gesperrt wurden, wobei das nur der Tropfen war, der das Fass zum überlaufen brachte. Korruption und Misswirtschaft waren vor allem der jungen Generation, die die Proteste anführt, schon eine Weile ein Dorn im Auge. Die Proteste führen dazu, dass die gesamte Regierung zurücktritt und z.T. des Landes vertrieben wird.
Das Besondere an der Revolution: Sie wird größtenteils über Discord-Server organisiert. Auch die Abstimmung darüber, welche Person Interimsregierungschef werden soll, findet darüber statt.

10. September – Charlie Kirk, amerikanischer Rechtspopulist, der gerne diskutierte und dabei überwiegend rechtsextremen Bullshit von sich gab, wird vermutlich von einem Typ erschossen, der ebenfalls eher der rechten Ecke zuzurechnen ist. Der Mord wird im Anschluss von der Trump-Regierung und Kirks Ehefrau gnadenlos ausgeschlachtet und dafür genutzt, den MAGA-Anhängern das Geld aus der Tasche zu ziehen und Leute, die sich kritisch äußern, mundtot zu machen. So z.B. den Late-Night-Host Jimmy Kimmel, der Trump vorwarf, dass er »wie ein Vierjähriger um einen Goldfisch trauern würde«. Die Sendung von Kimmel wurde daraufhin abgesetzt, wurde aber nach ein paar Tagen und ein paar Protesten wieder eingesetzt.

11. September – Der oberste Gerichtshof von Brasilien verurteilt den ehemaligen Präsidenten des Landes, Jair Bolsonaro, aufgrund eines versuchten Staatsstreichs zu einer Haftstrafe von mehr als 27 Jahren. Fast 2 ½ Jahre zuvor hatten seine Unterstützer die Regierungszentralen in Brasilia gestürmt, um einen Militärputsch zu provozieren.
Im Vorfeld des Schuldspruchs hatte die Regierung Trump, der sicherlich gewisse Ähnlichkeiten bei den Vorfällen, die bei Bolsonaro zur Verurteilung führten, und sich sich selbst sah, die Zölle auf brasilianische Waren erhöht, um politisch Einfluss auf die Entscheidung nehmen zu können. Zudem droht die US-Regierung mehrmals damit »entsprechend zu handeln«, wenn eine Verurteilung stattfindet. Das brasilianische Außenministerium sagt lediglich, dass das Land nicht seine Demokratie einschüchtern lassen werde.
Und das war die Geschichte, wie ein südamerikanischer Staat einen Faschisten hinter Gitter brachte und einem anderen Faschisten den Finger zeigte.

18. September – Die Ig-Nobelpreise werden vergeben. Die Preise für »Forschung, die Menschen zuerst zum Lachen bringt – und dann zum Nachdenken« gehen in den folgenden Kategorien an:
– Physik: Für Entdeckungen zur Physik der Pasta-Saucen, insbesondere zum Phasenübergang, der Klumpen und damit Unannehmlichkeiten verursachen kann.
– Biologie: Für Experimente, ob ein Zebrastreifen-Anstrich verhindern kann, dass Kühe von Insekten gestochen werden.
– Kinderheilkunde: Für die Untersuchung, was ein gestilltes Baby empfindet, wenn die stillende Mutter Knoblauch isst.
– Ernährung: Für die Untersuchung, zu welchem Grade eine bestimmte Eidechsen-Art bestimmte Pizza-Arten zu essen wählt.
– Design: Für die Analyse, ob übler Fußgeruch den Eindruck vom Design eines Schuhregals beeinflusst.
– Luftfahrt: Für ihre Untersuchung, ob Alkoholkonsum die Fähigkeiten von Fledermäusen zum Fliegen und zur Echo-Ortung behindert.
– Literatur: Für die beharrliche Dokumentation und Analyse des Wachstums eines seiner Fingernägel über einen Zeitraum von 35 Jahren durch William B. Bean.
– Frieden: Für den Nachweis, dass Alkoholkonsum gelegentlich die Fähigkeit verbessert, in einer Fremdsprache zu sprechen.
– Chemie: Für Experimente, ob Teflon-Beimischungen im Essen das Sättigungsgefühl stärken, ohne die Kalorienzufuhr zu erhöhen.
– Psychologie: Für die Untersuchung, was passiert, wenn man Narzissten – oder irgendjemandem – erzählt, sie seien intelligent.

03. Oktober – Rapper Sean Combs, auch bekannt als Diddy, Puff Daddy, P. Diddy und bestimmt etwa 100 anderer Namen, die irgendwie bescheuert klingen, wird der Förderung der Prostitution schuldig gesprochen und zu 4 Jahren und 2 Monaten Haft verurteilt. Immerhin wird er von den Vorwürfen zur Bildung einer kriminellen Vereinigung und Menschenhandel freigesprochen. Auf jeden Fall hat man aber den Eindruck, dass es ruhig ein paar mehr Jahre hätten sein dürfen, wenn man so liest, was er alles angestellt hat.

06. Oktober – Der Nobelpreis für Medizin geht an Mary E. Brunkow, Shimon Sakaguchi und Fred Ramsdell für ihre Arbeit über das Immunsystem. Das Problem ist nur, dass niemand Fred Ramsdell erreichen kann, um ihm Bescheid zu geben. Ramsdell und seine Frau befinden sich irgendwo in der Wildnis, abgeschnitten vom Internet und Mobilfunknetz. Einen Tag später erzählt Ramsdell Reportern, dass er zusammenzuckte, nachdem seiner Frau früher am Tag ein Schrei entfuhr. Da in der Gegend Grizzlys waren, befürchtete er, dass ihr etwas zugestoßen war. Sie hatte aber nur nach Tagen ihr Mobiltelefon angestellt und war über die vielen Glückwünsche überrascht.

19. Oktober – Diebe stehlen einen Teil der französischen Kronjuwelen aus dem Louvre in Paris. Mit einem Möbelaufzug auf der Straße fahren sie in den zweiten Stock, verschaffen sich Zugang über einen Balkon und fliehen im Anschluss mit Motorrollern. Der ganze Überfall dauert nur sieben Minuten. Die deutsche Firma Böcker, die den Möbelaufzug herstellt, macht später Werbung damit, dass ihr Produkt bei dem Überfall benutzt wurde: »Wenn’s mal wieder schnell gehen muss. Der Böcker Agilo befördert eure bis zu 400kg schweren Schätze mit 42 m/min – flüsterleise dank 230V E-Motor.«

02. November – Während des Halbfinales des »Miss World Chile«-Wettbewerbs, macht das chilenische Model Ignacia Fernández das, was sie normalerweise tut: Sie singt Death Metal. Einziger Unterschied: Hier tut sie es im Ballkleid.
Die zunächst verwirrte Jury ist letztendlich begeistert. Am Ende wird Ignacia Fernández sogar Gewinnerin des Wettbewerbs und wird bei der Miss World 2026 darum konkurrieren, die schönste Frau der Welt zu werden … die noch dazu klingt, als hätte sie die Hustentabletten vergessen.

04. November – Die Bürgermeisterwahl von New York City wird vom demokratischen Kandidaten Zohran Mamdani gewonnen, der außerdem noch Muslim ist, was viele republikanische Wähler völlig durchdrehen lässt, denn Muslime haben ja die Attacke auf das World Trace Center in 2001 durchgeführt, also muss der damals 10-jährige Mamdani da auch irgendwie Schuld dran gehabt haben. So wie alle Katholiken ja auch Schuld daran haben, wenn irgendwelche Priester kleine Jungs vernaschen. Ähem.

17. November – In Leipzig werden zwei Stücke von Johann Sebastian Bach welturaufgeführt, die dieser vermutlich geschrieben hat, als er 18 Jahre alt war. 275 Jahre nach seinem Tod kann Bach sich also im Grabe umdrehen, weil ihm seine jugendlichen Kompositionen so peinlich sind.

24. November – In einem buddhistischen Tempel in den Außenbezirken von Bangkok taucht ein Mann auf, der seine 65-jährige Schwester einäschern lassen will. Diese war schon zwei Jahre bettlägerig und hatte zuletzt nicht mehr geatmet. Dummerweise hat er keine Sterbeurkunde dabei, weswegen er auch schon von einem Krankenhaus abgewiesen wurde, weil seine Schwester eigentlich verfügt hatte, dass sie ihre Organe spenden möchte. Während der Mönch dem Mann noch erklärt, wie er eine Sterbeurkunde bekommt, klopft es aus dem Inneren des Sarges. Stellt sich heraus, dass die Schwester doch noch nicht ganz so tot war. Letztendlich übernimmt der Tempel die Kosten für die Krankenhausrechnung der Schwester.

28. November – Die Polizei in Auckland, Neuseeland, nimmt einen Mann fest, der in einem Juwelenladen ein von einem James-Bond-Film inspiriertes Fabergé-Ei samt Goldkette verschluckt hat. Sechs Tage wartet man, bis das Ei wieder »auftaucht«. Der Mann hinterher »Hups, ich weiß gar nicht, wie das da reingekommen ist …«

29. November – Ein Angestellte eines Spirituosenladens in Virginia, USA, denkt zunächst, dass jemand in den Laden eingebrochen hat, nachdem sie mehrere kaputte Flaschen auf dem Boden sieht. Kurz darauf findet sie allerdings den eigentlichen Verursacher: Im Badezimmer des Ladens liegt ein betrunkener Waschbär auf dem Boden und schläft seinen Rausch aus.
Die Polizei sagt später, dass er vermutlich durch eine kaputte Stelle im Dach hereingekommen ist. Der lokale Tierschutzverband hilft dem Tier bei der Ausnüchterung und gibt es später wieder in der Wildnis frei.

09. Dezember – In Buenos Aires findet das größte Treffen von Golden Retrievern statt. 2,397 Exemplare der Hunderasse finden in einem Park zusammen und beweisen, dass sie alle gute Hunde sind.

12. Dezember – Russland meldete ungefähr drei Wochen zuvor, dass die ostukrainische Stadt Kupjansk von russischen Truppen erobert worden sei. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj macht an diesem Tag ein demonstratives Selfie aus der umkämpften Stadt und beweist das Gegenteil. Nicht mit auf dem Bild: Seine Eier aus Stahl.

17. Dezember – Die 92-jährige japanische Großmutter Hisako Sakai gewinnt ein E-Sports-Turnier in dem Kampfspiel »Tekken 8«. Zugegeben, das Turnier war speziell für Senioren ausgelegt, aber dennoch schön zu wissen, dass selbst Senioren sich noch gerne prügeln … wenn auch virtuell.

19. Dezember – Das Justizministerium der Vereinigten Staaten gibt die »Epstein Akten« frei. Na ja, so halb zumindest. Es ist mehr geschwärzt als tatsächlich erkennbar und offenbar hat man im Justizministerium noch ein paar Fotos dazugepackt, die vor allem den ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton in Bedrängnis bringen sollen, hat dabei aber vergessen, dass nicht alle Leute doof sind. So merkt man schnell, dass die Fotos aus ganz anderen Kontexten stammen und jemand offenbar an den Akten rumgepfuscht hat. Teile der geschwärzten Akten können auch einfach herauskopiert werden und in anderen Programmen, z.B. Word, wieder eingefügt werden, sodass die geschwärzten Teile wieder erscheinen, was US-Präsident Trump in ein noch schlechteres Licht rückt, als das, welches er ohnehin schon hat. Ironischerweise war diese Kopiermöglichkeit wahrscheinlich deswegen möglich, weil die von Trump eingesetzte Behörde DOGE unter Elon Musk alle möglichen Verträge kündigte, u.a. bezüglich Adobe Acrobat, was jetzt dazu führte, dass die Akten eben aufgrund der nicht mehr vorhandenen »richtigen« Versionen nur oberflächlich geschwärzt waren.

20. Dezember – Die deutsche Luft- und Raumfahrtingenieurin Michaela Benthaus wird die erste querschnittgelähmte Person im Weltraum, nachdem sie mit anderen Weltraumtouristen einen suborbitalen Flug in einer Kapsel des Raumfahrtunternehmens Blue Origin gemacht hat.
Falls jemand sowas finanzieren möchte: Ein Potsdamer Schriftsteller mit Rückenschmerzen war bisher auch noch nie im Weltraum.

31. Dezember – Irgendwo in Deutschland böllert sich hoffentlich KEIN Kind irgendwo die Hand weg. Und das, obwohl es aus irgendwelchen Gründen immer noch kein Böllerverbot gibt. Aber man kann ja hoffen. Auf das Böllerverbot. Nicht die weggeböllerte Hand …

Geschichten zum Tag: 01.09. – Emma-Nutt-Day

Der 01. September ist inoffiziell der »Emma-Nutt-Day«. Aber wer war Emma Nutt?
Dazu muss ich etwas ausholen.

1876 wurde das Telefon erfunden, offiziell von Alexander Graham Bell. Inoffiziell war es vielleicht eher Elisha Gray, der am gleichen Tag das Patent einreichte, aber etwas später dran war. Grays Erfindung funktionierte immerhin, im Gegensatz zu der von Bell, aber aus irgendwelchen Gründen bekam Bell das Patent zugesprochen. Bell entwickelte das Ganze dann weiter, was 1877 zur Gründung der ersten Telefongesellschaft und dann zum Siegeszug des Telefons um die Welt führte.

Natürlich war in der Anfangszeit die Anzahl der Nutzer noch recht dürftig und die Technik steckte noch in den Kinderschuhen. Zu der Zeit konnte man noch nicht einfach eine Nummer wählen, es klingelte und dann nahm irgendwo das Gegenüber einfach das Gespräch an. Nein, man musste mit einem Telefonisten bei der Vermittlung sprechen, dem sagen, mit wem man reden wollte, und der steckte dann das entsprechende Kabel an die entsprechende Stelle an irgendeiner riesigen Schalttafel bzw. irgendeinem Vermittlungsschrank und erst dann konnte Omma mit ihrer Schwester drei Orte weiter die neuesten Kuchenrezepte und Kirchenklatsch austauschen.

Aber leider gab es da ein Problem: Zunächst hatte man Männer die Telefonisten sein lassen. Aber die wollten ja ordentlich bezahlt werden, immerhin waren es ja damals die Männer, die die Familien unterhalten sollen, während die Frauen brav daheim die Kinder hüten und gefälligst das Essen auf den Tisch stellen sollten, wenn der Mann nach Hause kam. Und wie es sich für ein ordentliches kapitalistisches Unternehmen gehört, sagte man sich, dass man da doch bestimmt irgendwie Geld sparen konnte. Zumal die Männer mitunter recht ruppig reagierten.
Was machte also das Telefonunternehmen? Es stellte Kinder ein. Genauer gesagt junge Burschen. Denn Teenagern muss man ja deutlich weniger zahlen, als erwachsenen Männern mit Familien. Aber leider gab es da auch wieder ein Problem: Die Teenagerjungen hatten es nicht so mit Manieren. Da wurden schon mal Leute am Telefon angebrüllt oder verarscht. Stichwort: »Ist da jemand der Reinsch heißt?«
Abgesehen von den verbalen Ausfällen, kam es in dem Vermittlungsräumen auch des öfteren zu Rangeleien, denn … junge Burschen. Irgendeiner mault immer rum.
Für die Telefongesellschaft bedeutete das nun, dass man da doch eine andere Lösung brauchte. Man setze sich also zusammen und überlegte.
»Wir können keine Jungen mehr für die Vermittlung benutzen.«
»Aber die sind doch so schön billig! Wo sollen wir denn Arbeitskräfte hernehmen, die billig sind und sich noch gut benehmen? Gibt es sowas?«
»Wie wär’s denn mit Frauen?«
»Tolle Idee! Und was wollen wir denen zahlen?«
»Wie wäre es mit 10 Dollar im Monat bei einer 54-Stunden-Woche?«
»Das wären ja ungefähr 1,29 Euro pro Stunde in 2025.«
»Wovon sprichst du da eigentlich?«

Und so wurde am 01. September 1878 als erste Telefonistin der Welt Emma Nutt angestellt, weil sie so eine angenehme, beruhigende Stimme hatte. Offenbar überzeugte sie so schnell ihre Chefs am Tag der Einstellung, dass man nur wenige Stunden später auch ihre Schwester einstellte. Letztere hielt es allerdings nur ein paar Jahre bei der Vermittlung aus. Emma Nutt hingegen blieb dem Beruf 33 Jahre lang treu.

Man könnte jetzt noch etwas ausholen und über die Ausbeutung der Frauen auf dem Arbeitsmarkt sprechen. Oder darüber, dass farbigen Frauen – zumindest in den USA – die Arbeit als Telefonistin zunächst verboten blieb. Oder darüber, dass Alexander Graham Bell Anhänger der Eugenik bzw. Rassenhygiene war. Aber wollen wir mal das Ganze auf einer etwas positiveren Note enden lassen.

Emma Nutt rief damals mit ihrer beruhigenden Stimme so überschwänglich positive Reaktionen hervor, dass bis heute die meisten Ansagen von Firmen und auf Anrufbeantwortern von weiblichen Stimmen sind. Zwar kennt kaum noch jemand ihren Namen, aber auf ihre Weise hat sie die Geschichte mitbestimmt.

Jahresrückblick 2024

Und wieder ist ein Jahr vorbei. Und was für ein Jahr es war! 2024 … da denkt man an Zukunft, fliegende Autos und tolle Technologien … was wir stattdessen bekamen, war … nun ja, dies:

01. Januar – Äthiopien gibt eine Vereinbarung mit Somaliland bekannt, welche es Äthiopien erlaubt, den Hafen von Berbera zu nutzen. Im Gegenzug will man die Eigenständigkeit von Somaliland anerkennen. Was Somalia natürlich absolut tuffig und super findet und was in Zukunft sicher nicht zu irgendwelchen Problemen führen wird.

04. Januar – Im Rahmen der Bauernproteste gegen Subventionsabbau, versammeln sich etwa 100 Bauern und weitere Protestierer im Hafen von Schlüttsiel in Nordfriesland, um den Wirtschaftsminister Robert Habeck samt Ehefrau davon abzuhalten, eine Fähre nach einem privaten Tagesausflug zu verlassen. Die Reisepläne wurden bekannt, nachdem eine AfD-Kandidatin im Gespräch mit Habeck davon erfahren hatte und über ihren Lebensgefährten, der seine Fahrzeuge mit rechtsradikalen Fahnen und Symbolen schmückt, in den sozialen Medien hatte verbreiten lassen. Als auf ein Gesprächsangebot des Bundesministers nicht eingegangen wird, muss die Fähre wieder ablegen und ein wenig Demokratie in Deutschland blieb bei der Aktion auch auf der Strecke.

14. Januar – Königin Margrethe II. von Dänemark sagt zu ihrem Sohn Frederik X. »Nee, mach du die Scheiße mal lieber!« und dankt ab.

16. Januar – Der Iran schießt mit Raketen und Drohnen auf Stellungen in Pakistan. Als Pakistan fragt »Alter, wat?«, sagt der Iran nur: »Wir wollten ja nur ein paar Militante erlegen.«

18. Januar – Pakistan beschießt Stellungen im Iran mit der Luftwaffe. Als Iran sagt »Ey!«, antwortet Pakistan: »Wat’n? Wir können das auch.«

26. Januar – Der Internationale Gerichtshof sagt zu Israel: »Also wäre schon schön, wenn ihr vielleicht irgendwie verhindern könntet, dass da in Gaza ein Genozid passiert. Also, nur wenn es euch passt, natürlich. War ja nur eine Frage…«

14. Februar – Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder wettert beim politischen Aschermittwoch mal wieder gegen die Grünen. Außerdem fordert er die Abschaffung der Bundesländer Saarland und Bremen. Manche Leute fragen sich, ob Söder vielleicht ein Alkoholproblem hat.

16. Februar – Die russische Gefängnisverwaltung meldet den Tod des oppositionellen Alexei Nawalny. Der russische Geheimdienst hatte schon zuvor Giftanschläge auf ihn verübt, aber diesmal hat wirklich gar keiner aus Putins Dunstkreis irgendwas mit dem Tod zu tun. Echt nicht! Wirklich wahr!

28. Februar – Bei einer Podiumsdiskussion auf der Internationalen Handwerksmesse in München treffen Robert Habeck und Markus Söder aufeinander. Der bayerische Ministerpräsident Söder ist offenbar schlecht vorbereitet und erzählt ein paar Unwahrheiten, die Vizekanzler und Wirtschaftsminister Habeck dann richtigstellt. Söder scheint daraufhin etwas düpiert zu sein und verbringt danach offenbar 90% seiner Zeit damit, nur noch gegen die Grünen und speziell Herrn Habeck zu sticheln.

29. Februar – Israelische Truppen ballern munter auf palästinensische Zivilisten. Kann ja mal vorkommen. Muss man nicht so eng sehen.

03. März – Im Zuge der Bauernproteste im Land kippen einige Bauern unangemeldet Gülle und Mist auf die Fahrbahn der B5 bei Wustermark. Da die Stelle nicht gesichert ist, fahren mehrere Fahrzeuge in die Hinterlassenschaften, wobei fünf Personen verletzt werden. Und aus irgendeinem Grund scheint die Allgemeinheit weniger Probleme damit zu haben, als mit den Protesten der letzten Generation, bei denen einfach nur Leute auf der Straße sitzen.

07. März – Schweden tritt als letztes nordisches Land der NATO bei. Soweit zur strategischen Meisterleistung von Putin, zu verhindern, dass weitere Länder der NATO beitreten.

17. März – Nach zwei Tagen Wahlen in Russland wird Vladimir Putin als russischer Präsident wiedergewählt. Kam selbst für ihn total überraschend! Damit hatte selber er nicht gerechnet! Eigentlich wollte er sich ja zur Ruhe setzen und Schnecken züchten, aber was soll er machen. Muss er halt wieder ran…

22. März – Eine japanische Studie wird veröffentlicht, die beweist, dass nicht nur sportliche Tätigkeiten dem Wohlbefinden guttun, sondern auch das Schauen von Sport. Dummerweise bringt das einen gewissen Schriftsteller trotzdem nicht dazu, mehr Sport zu schauen.

26. März – Das Containerschiff »Dali« hat Probleme mit der Stromversorgung, weswegen es vom Kurs abkommt und in Baltimore in die Francis Scott Key Bridge donnert. Die Brücke sagt »Ächz!« und stürzt daraufhin komplett in sich zusammen. Der Hafen von Baltimore, einer der wichtigsten Handelsplätze der USA, ist daraufhin komplett abgeschnitten. Der Schaden an Brücke und Wirtschaft wird auf zwei bis vier Milliarden Dollar geschätzt, was vermutlich dazu führt, dass Mitarbeiter einiger Versicherungen weiße Haare kriegen.

01. April – Israel ballert auf die iranische Botschaft in Damaskus, weil es noch nicht genug Probleme zwischen Iran und Israel gibt. 16 Leute kommen ums Leben, darunter Muhammad Reza Zahedi, ein iranischer General. Israel verstößt mit dem Anschlag natürlich gegen das »Wiener Übereinkommen über diplomatische Beziehungen«, kurz WÜD, welches regelt, dass man so’n Mist nicht mit Auslandsvertretungen macht, aber ist nicht so, als würde sich da alle Unterzeichner immer dran halten.

05. April – Die ecuadorianische Polzei stürmt die mexikanische Botschaft in Quito, um den dorthin geflüchteten Ex-Vize-Präsidenten von Ecuador, Jorge Glas, festzunehmen, dem von Mexiko politisches Asyl gebilligt wurde. Auch diese Aktion verstößt gegen das WÜD, weswegen Mexiko auch etwas ungehalten darüber mit Ecuador ist und die diplomatischen Beziehungen abbricht.

10. April – Der TikTok-Account Screenshot HQ teilt ein Video, in dem Frauen gefragt werden, ob sie im Wald lieber einem Bären oder einem Mann begegnen wollen würden. Die meisten Frauen antworten »Bär«, was bei einigen Männern, die offenbar nicht begriffen haben, warum die Frauen »Bär« wählen, dazu führt, Äußerungen zu machen, die genau der Grund sind, warum Frauen lieber »Bär« wählen.

13. April – Der Iran beschießt Israel mit Raketen, denn natürlich machen die das, denn Israel hatte ja erst ein paar Tage zuvor die iranische Botschaft in Damaskus plattgemacht.

19. April – Israel beschießt den Iran, denn der hatte Israel ja vorher angegriffen, weil Israel den Iran angegriffen hatte. Verrückt, wie die Natur das macht.

30. April – Die G7-Staaten einigen sich darauf, bis 2035 aus der Kohleverstromung auszusteigen. Dann lachen alle mal kurz ganz laut, lösen ihre hinter dem Rücken gekreuzten Finger und gehen im Anschluss lecker Mittagessen.

11. Mai – Der 68. Eurovision Song Contest endet in Malmö und es versteht immer noch keiner, warum es das gibt.

20. Mai – Der Chefankläger des Internationalen Gerichtshofs, Karim Khan, beantragt Haftbefehle gegen Israels Premierminister Benjamin Netanyahu und Yoav Gallant, den damaligen Verteidigungsminister Israels, wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Israel habe der Zivilbevölkerung in allen Teilen des Gazastreifens absichtlich und systematisch die Dinge genommen, die für das Überleben unentbehrlich sind – beispielsweise durch Unterbrechung von Wasser- und Stromleitungen und Behinderung humanitärer Hilfe. Dem Antrag wird später entsprochen und die Haftbefehle erlassen. Nur scheint das Israel nicht zu kümmern, denn die machen weiter wie bisher.

30. Mai – Der ehemalige US-Präsident Donald Trump wird im Strafverfahren wegen des Vorwurfs der Verfälschungen von Geschäftsunterlagen im Zusammenhang mit Schweigegeldzahlungen an die ehemalige Pornodarstellerin Stormy Daniels in New York in 34 Fällen schuldig gesprochen. Eigentlich müsste das zu irgendwelchen Konsequenzen führen, aber vermeintlich reiche, weiße Männer brauchen wohl in den USA nichts zu befürchten, deswegen kann Donald Trump weiterhin bei der Präsidentschaftswahl antreten. Als Vorbestrafter darf er selbst zwar nicht wählen, aber gewählt werden darf er wohl offensichtlich doch. Das Wahlsystem in den USA ist schon knorke.

31. Mai-03. Juni – Nach kräftigen Dauerregen kommt es in weiten Teilen Bayerns und Baden-Württembergs zu Jahrhunderthochwassern, also Hochwassern, wie sie statistisch gesehen nur einmal alle 100 Jahre vorkommen sollten. In Bayern ist die Lage besonders interessant, weil dort eigentlich Flutpolder geschaffen werden sollten, die aber nach der Wahl 2018 als überflüssig gestrichen wurden. Söder sagt, dass damit ja keiner rechnen konnte, obwohl Klimaforscherinnen und -forscher seit Jahren davor warnen. Aber gegen die Grünen und Wirtschaftsminister Habeck poltern kann er da ausnahmsweise nicht, denn er will ja finanzielle Hilfen für sein Land vom Bund haben.

05. Juni – Der erste bemannte Flug des von Boeing gebauten Raumschiffs CST-100 Starliner findet statt. Ursprünglich war der Start für 2017 geplant, aber wegen Problemen wurde er mehrfach verschoben. Das Raumschiff bringt die zwei Astronauten auch zur ISS, allerdings gab es während es Fluges weitere Probleme, welche dazu führen, dass die Astronauten, die ursprünglich nur acht Tage auf der ISS verweilen sollten, nun im Februar oder März 2025 zur Erde zurückkehren sollten. Aus acht Tagen wurden also acht Monate. Das Raumschiff selbst kehrt aus Sicherheitsgründen ohne Crew von alleine am 06. September zur Erde zurück. Da haben sich die Partner der Astronauten das Weihnachten auch anders vorgestellt …

06.-09. Juni – Die Wahlen zum europäischen Parlament finden statt. Völlig unüberraschend haben die rechten Parteien mehr Zugewinne, trotz vieler Skandale, die z.B. gerade AfD-Politiker betreffen, weil diese u.a. Geld von Russland angenommen hatten, um russische Propaganda zu verbreiten, oder deren Mitarbeiter für den chinesischen Geheimdienst arbeiteten. Aber das ist vielen Wählern wurscht, denn »denen da oben« muss ja mal eins ausgewischt werden, auch wenn es für sie selbst dann schlechter wird. Seufz.

14.-19. Juni – Wenigstens 1301 Personen sterben während der Haddsch in und um Mekka, wegen der außergewöhnlichen Hitze von z.T. über 50°C. Viele davon waren über nicht offizielle Wege zur Haddsch gekommen und fanden keine Möglichkeit, in gekühlten Räumen zu pausieren. Augenzeugen berichten, dass die Ambulanzen z.T. nicht wussten, in welche Richtung sie zuerst fahren sollten, weil so viele Leute am Wegesrand zusammengebrochen waren. Saudi-Arabien kommentiert sinngemäß: »Habt euch nicht so, hohe Opferzahlen während einer Haddsch sind doch normal.«

24. Juni – Durch einen Deal mit dem US-Justizministerium bekennt sich Wikileaks-Gründer Julian Assange der Veröffentlichung von Militärgeheimnissen für schuldig und wird wegen bereits verbüßter Haftstrafe sofort freigelassen. Assange hatte seit 2012 politisches Asyl in der ecuadorianischen Botschaft in London ersucht und war zwischen 2019 und 2024 in einem Hochsicherheitsgefängnis in Großbritannien untergebracht, welches wegen der Haftbedingungen dort oftmals als »britische Version von Guantanamo Bay« bezeichnet wird. Zwischendurch musste er sich noch eines erfundenen Vergewaltigungsvorwurfs erwehren und Schmähungen von vielen US-Politikern und Berühmtheiten über sich ergehen lassen, die ihn am liebsten hingerichtet oder mittels Drohne in die Luft gesprengt hätten.
Tja, so ist das halt, wenn man als Journalist Kriegsverbrechen offenlegt.

01. Juli – Hurrikan Beryl wird zum Hurrikan der Kategorie 5 hochgestuft. Er wird damit zum frühesten Kategorie-5-Hurrikan seit Beginn der Aufzeichnungen. Und einige Leute tun so, als wäre das normal. »Gab doch früher auch schon Stürme« … ja, aber nicht so stark und nicht so früh. Mehrere Studien heben die verstärkende Rolle des menschengemachten Klimawandels bei den Wirbelstürmen der Saison 2024 hervor. In Bayern wettert vermutlich Markus Söder gegen Robert Habeck deswegen.

04. Juli – Keir Starmer wird bei den britischen Wahlen zum Premierminister gewählt, obwohl kaum einer der Wähler richtig sagen kann, wofür Starmer eigentlich steht. Vielmehr geht es darum, dass die konservative Partei abgewählt werden soll, weil das Land nach David Cameron, Theresa May, Boris Johnson, Liz Truss und Rishi Sunak genug konservative Trottel ertragen musste.

10. Juli – Im Khao Kheow Open Zoo in Thailand wird das diesjährige virale Zoobaby geboren, ein Zwergflusspferd namens Moo Deng. Das Internet freut sich, dass es endlich mal wieder was Positives in der Welt gibt, und der Zoo freut sich, dass mit dem Merchandise etwas Geld reinkommt.
Übrigens heißt »Moo Deng« übersetzt »hüpfendes Schwein«, was aber im Grunde eine Bezeichnung für Fleischbällchen ist. Moo Deng steht damit in einer guten Tradition von Flusspferdnamen, wie sie z.B. auch in Berlin vergeben wurden. Dort hießen Flusspferde schon »Schrippe« oder »Bulette«.

13. Juli – Während einer Wahlkampfveranstaltung wird auf den US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump geschossen, der dabei leicht verletzt wird. Und die meisten denken, was sich die wenigsten zu sagen trauen: Hätte der verdammte Schütze nicht treffen können?

21. Juli – US-Präsident Joe Biden sagt: »Wisst ihr was? Ich bin zu alt für den Scheiß! Auf noch eine Amtsperiode habe ich keinen Bock. So, da habt ihr’s!« Dann legt er sich fürs Mittagsschläfchen hin.

26. Juli-11. August – Die Olympischen Sommerspiele 2024 in Paris werden ausgetragen und natürlich gibt es jede Menge Kontroversen im Umfeld. Während der Eröffnungszeremonie wird u.a. ein Bild durch Drag Queens nachgestellt, welches konservative Christen weltweit als Verunglimpfung des letzten Abendmahls interpretieren. Abgesehen davon, dass Leonardo Da Vincis Bild schon öfter für Parodien herhalten musste, basiert die Sequenz der Zeremonie gar nicht darauf. Aber erstmal aufregen …
Während des Einlaufs der Nationen wird Südkorea versehentlich mit der offiziellen Länderbezeichnung Nordkoreas präsentiert, was zu amüsanten diplomatischen Verwicklungen führt.
Im Vorfeld der Olympiade wird ein russischer Spion festgenommen, der die Spiele destabilisieren wollte. Vermutlich hat man in Russland noch nicht ganz verwunden, dass man nicht als Land teilnehmen darf, höchstens die Athleten als neutrale Personen.
Nach ihrem Gewinn über die Italienerin Angela Carini, wird der algerischen Boxerin Imane Khelif von ihrer Gegnerin vorgeworfen, eine Transperson zu sein. Ihre nächste Gegnerin, die Ungarin Luca Hámori, beschreibt ihre Teilnahme als unfair. Daraufhin kommt es im Internet zu einer riesigen Welle an Hasskommentaren gegen Khelif, die sich u.a. auf eine Disqualifikation Khelifs durch die IBA (International Boxing Assiciation) stützen, die ein Jahr zuvor unter fadenscheinigen Gründen stattgefunden hatte. Der Putin-nahe IBA-Chef Kremlew hatte einfach behauptet, das Khelif XY-Chromosome hätte, ohne jemals dafür Beweise zu liefern. Vermutlich half es nicht, dass Khelif kurz vor der Aussage die bisher ungeschlagene russische Boxerin Azalia Amineva vermöbelt hatte.
Kommt einem fast so vor, als wollten die Russen da irgendwie schlechte Stimmung machen. Komisch.
Es ist auch das erste Mal, dass Breakdancing olympische Disziplin ist, allerdings wird die Sportart etwas davon überschattet, dass die australische Breakdancerin Rachel Gunn, die unter ihrem Künstlernamen Raygun auftritt, wenig Taktgefühl und merkwürdige Bewegungen zeigt. Aber immerhin wird sie damit quasi über Nacht zum Internetstar und -meme.

30. Juli – Israel führt einen Luftangriff auf ein Mehrfamilienhaus aus, der den Hisbollah-Kommandanten Fuad Schukr, den iranischen Militärberater Milad Bedi und fünf Zivilisten tötet. 80 weitere Personen werden verletzt. Wie das halt so ist, wenn man mitten in ein Wohnhaus ballert. Der Angriff ist eine Reaktion auf den drei Tage zuvor erfolgten Raketeneinschlag Madschdal Schams, auf den von Israel besetzten Golanhöhen, für den sich keiner so richtig verantwortlich sieht, aber wahrscheinlich auf eine falsch abgebogene Rakete der Hisbollah zurückgeht, die eigentlich eine israelische Militärstellung und keinen zivilen Fußballplatz treffen sollte, auf dem dann 12 Kinder und Jugendliche getötet wurden und 30 weitere verletzt wurden.

01. August – Nachdem in der Bundesrepublik seit dem 01. April Cannabis teil-legalisiert wurde, gilt ab diesem Tag in Bayern ein Gesetz, was das Ganze wieder extrem einschränkt. Bayerns Ministerpräsident Söder hatte dies extra eingebracht, damit man sich auf dem Oktoberfest besser darauf konzentrieren kann, sich ordentlich mit Alkohol die Birne wegzuballern. Cannabis ist ja auch eher eine Sache der Grünen, was Söder deswegen ohnehin nicht abkann, weil man da nur in der Ecke sitzt und grinst. Konservative saufen ja lieber, weil sie so alles auf den Alkohol schieben können, wenn sie mal wieder ihre Frauen verdreschen oder faschistische Grütze von sich geben.

06. August – Im Krieg gegen Russland zieht die Ukraine die Uno-Umkehr-Karte und dringt in russisches Gebiet ein. Es ist das erste Mal seit dem zweiten Weltkrieg, dass eine fremde Armee russisches Staatsgebiet besetzt. »Manno«, sagt Putin. Vermutlich.

23. August – In Solingen sticht ein syrischer Immigrant auf mehrere Leute ein, was natürlich gefundenes Fressen für irgendwelche Ausländerhasser ist.

25. August – Israel beballert im Süd-Libanon Stellungen der Hisbollah, denn die wollten ja sicher bald Israel angreifen, als Antwort auf die Tötung von Fuad Schukr. Also nur mal vorsichtshalber mehr Leute umgebracht, weil man mehr Leute umgebracht hatte.

30. August – Brasiliens oberster Gerichtshof sperrt die Socialmedia-Plattform X, formals Twitter, da sich die Firma von Elon Musk nicht an brasilianische Gesetze hält. Vorausgegangen war eine Anordnung, dass bestimmte Inhalte zu sperren seien, weil sie Hassbotschaften und Falschinformationen verbreiteten. Musk hatte dem widersprochen, wollte die entsprechenden Konten wieder freischalten und ließ die Sache so weit eskalieren, dass man den brasilianischen Vertreter von X festnehmen lassen wollte, woraufhin Musik gleich sämtliche Büros der Firma in Brasilien schließen wollte. X kreierte dann auch noch einen Account, der versiegelte Anordnungen des Richters auf X postete, die private Informationen enthielten. Praktisch Doxing, ausgeführt von einer Firma.
Letztlich gibt Musk allerdings im Oktober nach und zahlt rund 4,7 Millionen Euro Geldstrafe. Seitdem ist X in Brasilien wieder nutzbar.
Hat der Musk es mal wieder allen gezeigt … wie bescheuert er ist.

12. September – Im rekordwarmen Mittelmeer entsteht ein Tiefdruckgebiet, welches in den folgenden Tagen zu extremen Regenfällen in Mitteleuropa führt. Diese Niederschläge, die die Ereignisse früherer Jahrzehnte weit übertreffen, führen zu schweren Überflutungen in Österreich, Tschechien und Polen. Wenig überraschend hat es was mit dem menschengemachten Klimawandel zu tun, auch wenn etliche Leute behaupten, dass es früher ja auch schon geregnet hätte. So können sich halt manche über das zweite Jahrhunderthochwasser in wenigen Monaten freuen.

13. September – Die Ig-Nobelpreise werden vergeben. Die Preise für »Forschung, die Menschen zuerst zum Lachen bringt – und dann zum Nachdenken« gehen in den folgenden Kategorien an:

  • Frieden: Für Experimente zur Verwendung lebender Tauben in Raketen, um letztere zu lenken.
  • Botanik: Für den Nachweis, dass manche Pflanzen versuchen, künstliche Pflanzen zu imitieren.
  • Anatomie: Für die Untersuchung, ob Haarwirbel auf der Nordhalbkugel anders gerichtet sind als auf der Südhalbkugel
  • Medizin: Für den Nachweis, dass Placebos mit schmerzhaften Nebenwirkungen effektiver sein können als Placebos ohne diese
  • Physik: Für den Nachweis und die Erklärung der Schwimmfähigkeit toter Forellen
  • Physiologie: Für die Entdeckung, dass viele Säugetiere durch den Anus atmen können
  • Wahrscheinlichkeitslehre: Für den theoretischen und praktischen Nachweis (durch 350.757 Münzwürfe), dass Münzen dazu neigen, auf derselben Seite zu landen, von der sie geworfen wurden
  • Chemie: Für den Einsatz von Chromatographie, um betrunkene von nüchternen Würmern zu trennen
  • Demographie: Für die Arbeit zur Erkennung, dass viele Menschen, die für ihr hohes Alter berühmt sind, in Städten lebten, die eine lausige Geburten- und Sterbeerfassung haben
  • Biologie: Für das Explodierenlassen einer Tüte neben einer Katze, die auf dem Rücken einer Kuh steht, um herauszufinden, wann und wie diese ihre Milch gibt

16. September – Rapper Sean Combs, auch bekannt als »Puff Daddy«, »Puffy«, »Puff, »P. Diddy«, »Diddy«, »PD«, »Love«, »Brother Love« oder »Meine Fresse, nun leg dich doch mal auf einen Namen fest«, wird in New York festgenommen. Ihm wird u.a. sexueller Missbrauch, Vergewaltigung, Erpressung, Sexhandel mit Gewalt und Transports zum Zweck der Prostitution vorgeworfen. Offenbar hat er jahrelang mehrtägige Sexpartys abgehalten, sogenannte »Freak Offs«, an der wahrscheinlich jede Menge bekannte Leute teilgenommen haben, über die wir nie etwas erfahren werden, nachdem sich Sean Combs irgendwann in der Zukunft unter merkwürdigen Umständen selbst umgebracht haben wird.

17.-18. September – In zwei Wellen bringt der israelische Geheimdienst Mossad diverse Pager, Walkie-Talkies, Smartphones, Radio, Autobatterien, Gegensprechanlagen, Fingerabdrucklesegeräte und Solarstromanlagen zur Explosion. Insgesamt werden so 37 Menschen getötet und rund 3000 verletzt. Die Anschläge zielen vor allem auf Mitglieder der Hisbollah, die seit geraumer Zeit größtenteils auf Mobiltelefone verzichten, da diese geortet werden können. Mit einem Schlag hat sich Israel dadurch gleich mehrerer Feinde entledigt und die Kommunikation der Hisbollah praktisch zum Erliegen gebracht. Die Pager, welche größtenteils für die Toten verantwortlich sind, wurden wohl bereits mit Sprengstoff produziert, es ist also eine von langer Hand geplante Geheimdienstaktion, welche laut einiger Stimmen wohl in die Geschichtsbücher eingehen wird. Andere sehen darin freilich eher einen terroristischen Akt und einen Bruch des humanistischen Völkerrechts durch Israel, welches vorsieht, dass keine Sprengfallen in Form scheinbar harmloser, tragbarer Gegenstände benutzt werden. Aber ist ja nicht so, dass sich Israel in letzter Zeit viel um Humanismus gekümmert hätte.

30. September – Nach 142 Jahren nahezu durchgängiger Produktion von Strom durch Kohle, schaltet Großbritannien das letzte Kohlekraftwerk ab. Also das Land, welches mit der Produktion von Strom durch Kohle überhaupt erst angefangen hat. Der überwiegende Teil des Stroms kommt nun aus erneuerbaren Energien. Irgendwo schimpft Markus Söder vermutlich deswegen über die Grünen.

01. Oktober – Israel fällt in den Süd-Libanon ein, denn man hatte ja erst vor Kurzem die Führungsriege der Hisbollah dezimiert und es schien eine gute Gelegenheit zu sein, da weiterzumachen. Daraufhin attackiert der Iran Israel mit Raketen, denn man will ja auch bei der Party dabei sein.

07. Oktober – Hurrikan Milton wird der fünftstärkste Hurrikan im Atlantikbecken und der zweitstärkste Sturm im Golf von Mexiko nach Hurrikan Rita im Jahr 2005. Er hatte sich nur innerhalb eines Tages vom Tropensturm zum Kategorie-5-Hurrikan hochgearbeitet und löst an der Westküste Floridas eine erhebliche Flutwelle aus. Also gerade dort, wo wenige Tage zuvor ein Kategorie-4-Hurrikan bereits gewütet hatte. Über 7,2 Millionen Menschen werden vorher evakuiert. Auf Deutschland bezogen wäre das so, als ob Berlin, Hamburg, München und Köln mal eben komplett leergemacht werden würden, was sicherlich manche Politiker ansprechend fänden. Ein paar Leute bleiben jedoch lieber vor Ort in Florida, denn Präsidentschaftskandidat Donald Trump verbreitet munter Falschinformationen, die für Verwirrung sorgen. Dummerweise verliert er durch die Aktion nicht genug seiner Wähler …

13. Oktober – Die größte und stärkste bisher gebaute Rakete, »Starship« von SpaceX, hebt zum fünften Mal ab. Dieses Mal ist aber etwas anders: Der große Booster ist so konzipiert, dass er vollständig und schnell wiederverwendbar ist. So kehrt er zur Startrampe zurück und hängt sich dort wieder ein. Die technische Meisterleistung revolutioniert so die Raumfahrt und die Zeit, in der Raumschiffe wieder einsatzbereit sind.
SpaceX-Chef Musk hat allerdings noch keine Möglichkeit gefunden, wie er das irgendwie verwenden könnte, um faschistische Kräfte zu unterstützen.

20. Oktober – In der Republik Moldau wird darüber abgestimmt, ob man in der Verfassung das Ziel verankern soll, in der Zukunft der EU beizutreten. Die Abstimmung wird knapp mit »Ja« gewonnen, und dass, obwohl es massive Wahlmanipulationen von Seiten Russlands gegeben hatte. Alleine im September wurden etwa 130.000 Personen Geld zugespielt. Es gab etwa 100 Euro pro Person und bestochen wurden rund 10% der Wahlberechtigten. Diese sollten dafür mit »Nein« stimmen und bei der gleichzeitig stattfindenden Präsidentschaftswahl einen prorussischen Kandidaten wählen. Schien kein besonders gut angelegtes Geld gewesen zu sein.

30. Oktober – In Spanien regnet es in acht Stunden so viel wie sonst in mehreren Monaten zusammengerechnet. Die resultierenden Fluten sind die schwersten in Spanien in über einem halben Jahrhundert.
In Deutschland schimpft Söder über die Grünen.

05. November – Bei den Präsidentschaftswahlen in den USA wird Donald Trump ein zweites Mal gewählt. Er ist damit der erste Kandidat seit 1892, dessen zweite Amtsperiode nicht direkt im Anschluss stattfindet. Abgesehen davon fässt sich die halbe Welt an die Stirn und fragt sich, wie bescheuert eigentlich US-Amerikaner sein müssen.

06. November – Bundeskanzler Olaf Scholz wirft Bundesfinanzminister Christian Lindner aus der Regierung, was dazu führt, dass auch der Rest der FDP – bis auf Volker Wissing – aus der Regierung austritt. Vorausgegangen war dem Ganzen praktisch aktive Oppositionsarbeit der FDP, während sie eigentlich an der Regierung beteiligt war. Im Nachgang wird auch bekannt, dass der gezielte Bruch der Koalition von der FDP lange geplant war und Olaf Scholz dem einfach nur zuvorgekommen war. Aber aus irgendwelchen Gründen bleibt Christian Lindner Chef der FDP und seine Visage ist auf allen Wahlplakaten der Partei zu sehen. Aber vielleicht ist das Ziel auch tatsächlich 1,5% bei den Wahlen zu erreichen …

13. November – Kolumbien schließt eine 137 Jahre alte Gesetzeslücke, die es erlaubte, dass Kinder unter 18 Jahren heiraten durften. Zuvor gab es in dem Land etwa eine Million Mädchen unter dem Alter von 15 Jahren, die verheiratet waren. Pädophile auf der ganzen Welt trauern.

16. November – Im spanischen Granada findet das Finale der 26. Weltmeisterschaft im spanischen Scrabble statt. Gewinner wird Nigel Richards, ein Neuseeländer, der kein Wort Spanisch spricht. Er hatte sich ein Jahr vorbereitet und mehr oder weniger ein Wörterbuch auswendig gelernt. Es ist nicht das erste Mal, dass er eine Scrabble-Weltmeisterschaft gewinnt, auch nicht das erste Mal in einer Sprache, der er nicht mächtig ist. Er ist fünffacher Weltmeister in Englisch und zweifacher Weltmeister in Französisch.

20. November – Das Kunstwerk »Comedian« des italienischen Künstlers Maurizio Cattelan wird bei Sotheby’s für rund 6,2 Millionen Dollar verkauft. Das Besondere: Das Kunstwerk ist eine mit Panzertape an die Wand geheftete Banane. Der Käufer, Cryptowährungsunternehmer Justin Sun, isst die Banane neun Tage später auf. Da war sie wahrscheinlich auch schon ein wenig mulsch.

03. Dezember – Der südkoreanische Präsident Yoon Suk-yeol ruft das Kriegsrecht in Südkorea aus. Als Grund dafür nennt er staatsfeindliche Aktivitäten der Oppositionspartei, die angeblich Sympathien für Nordkorea hege. Das Militär umstellt das Parlamentsgebäude und versucht, Abgeordnete und Demonstrierende davon abzuhalten, ins Parlament zu gelangen. Dennoch schaffen es 190 von 300 Parlamentsangehörigen ins Gebäude und stimmen dort gleich wieder einstimmig für die Aufhebung des Kriegsrechts, darunter auch 18 Abgeordnete der Regierungspartei. Daraufhin hebt der Präsident das Kriegsrecht wieder auf.
Laut Aussage von Hong Jang-won, des stellvertretenden Direktors des Nationalen Geheimdienstes, hatte Yoon zwischenzeitlich versucht mehrere Politker festnehmen zu lassen. Er wollte »diese Gelegenheit nutzen, um sie zu verhaften und auszulöschen«. Allerdings weigerte sich Hong und auch das Militär war wohl bei der Absperrung des Parlaments nur wenig gründlich. Was genau die Gründe von Yoon gewesen sind, wird wohl erst später geklärt werden können. Allerdings könnte man spekulieren, dass er vielleicht von den Untersuchungen gegen seine Frau, Kim Keon-hee, ablenken wollte, der man u.a. Steuerbetrug, Bestechung und Korruption vorwirft. Auf jeden Fall gäbe das eine interessante Netflix-Serie oder so …

06. Dezember – Der älteste, bekannte wildlebende Vogel der Welt, ein Albatross namens »Wisdom«, legt ein Ei. Das Tier, daheim auf dem hawaiianischen Archipel, ist 74 Jahre alt. Experten gehen davon aus, dass es ihr sechzigstes Ei ist.

07. Dezember – Der Staatspräsident Syriens, Baschar al-Assad, flieht mit der Familie vor den Rebellen, die kurz davor sind die syrische Hauptstadt Damaskus einzunehmen. Er kommt in Russland und damit bei dem Partner unter, der ihn jahrelang dabei unterstützt hatte, in seinem Land systematische Entführungen, Morde und Folter durchzuführen. Damit geht in Syrien die mehr als 50 Jahre anhaltende Herrschaft der Familie Assad zu Ende und vermutlich der große Trubel um die weitere Entwicklung Syrien erst los.

08. Dezember – Fay Gable und Robert Wenrich heiraten. Sie ist 89, er 94 Jahre alt. Aber das ist nicht das Besondere daran. Sie hatten schon mal 1951 geheiratet und sich dann 1975 scheiden lassen. Nun, fast 50 Jahre nach der Scheidung, soll es aber endlich dauerhaft klappen.

14. Dezember – In Bend, Oregon, bittet der Gemeinderat die Bürger darum, doch bitte keine Plastik-Kulleraugen mehr auf Statuen zu kleben. Die Kulleraugen waren mittlerweile eine virale Sensation im Internet geworden, allerdings bemängelt man, dass die Entfernung der Kulleraugen über 1500 Dollar kosten würde. Ein Facebook-User meint daraufhin: »Es würde 0 Dollar kosten, sie einfach dran zu lassen.«
Die Logik ist bestechend.

24. Dezember – Als Weihnachtsgruß oder vielmehr -grusel veröffentlicht Bayerns Ministerpräsident Markus Söder, oder wie es ein User ausdrückt »die deutsche Mariah Carey«, auf seinem Instagram-Account eine Aufnahme des von ihm gesungenen »Weißer Winterwald«, in dem er auch schön das »R« rollt, wie es seine rrrechten Wählerrrr gerne haben.

25. Dezember – Azerbaijan-Airlines-Flug 8243 stürzt ab, nachdem das Flugzeug vermutlich von russischer Flugabwehr beschossen wurde und dem Flug eine Notlandung in Russland verweigert wurde. 38 der 67 Insassen werden getötet. Einige Tage später entschuldigt sich Russlands Präsident Putin auch so halb im Fernsehen, ohne wirklich eine Schuld Russlands einzugestehen. Tja, so ist das halt, wenn man irgendwelche Länder überfällt, die dann mit Drohnen in einem Gebiet tätig sind, in dem man mit schlecht ausgebildeten Leuten sitzt, die nicht wissen, wie sie eine Drohne und ein Passagierflugzeug unterscheiden sollen …

31. Dezember – Das Jahr endet und irgendwo zieht Markus Söder vermutlich über die Grünen her.

Lesung am Freitag, 28.06.24, muss leider abgesagt werden

Die Lesung am Freitag muss leider ausfallen, da ich eine Stimme wie Barry White habe und das zwar schön nach Schlafzimmermusik klingt, aber für eine Lesung absolut unpassend ist. Wahrscheinlich wäre ich nach 10 Minuten auch komplett heiser.
Es ist wirklich schade, aber ich hoffe, dass wir das vielleicht nach den Sommerferien noch einmal in Angriff nehmen können.

Lesung am 28.06.24, 19.30 Uhr im Saal der Musikschule Klangkunst, Zeppelinstr. 39, Potsdam

Ich lese am 28.06.24 ab 19.30 Uhr in der Potsdamer Filiale Zeppelinstr. 39 der Musikschule Klangkunst aus „Otto in der Unterwelt“. Mit dabei sind Schülerinnen und Schüler der Musikschule, die zwischendurch immer mal Musikstücke zum Besten geben, die im Buch vorkommen. Die Veranstaltung wird ca. 1 1/2 Stunden gehen.
Das Gute: Das Ganze ist umsonst!
Das Schlechte: Parkplätze gibt es nur, wenn man sie sich selber malt. Also am besten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln kommen. Die Schule befindet sich ganz in der Nähe des Bahnhofs Charlottenhof. Die Plätze sind allerdings auch begrenzt und man kann sich nicht vorher anmelden.
Je nach Erfolg wiederholen wir das vielleicht noch mal.

Lesung am 21.04.24 im Quasimodo Berlin

Am 21.04.24 werde ich aus „Otto in der Unterwelt“, den „Tod“-Büchern und vielleicht noch aus anderen Dingen lesen. Das Ganze ist Teil der Veranstaltungsreihe „Quasi-Lesung“ und findet im Quasimodo in Berlin-Charlottenburg statt. Karten kosten im Vorverkauf 5€, an der Abendkasse 8€. Karten bestellen kann man hier.

Ich freue mich sehr ein paar Fans zu treffen und bringe natürlich auch Bücher zum Verkauf mit. Natürlich signiere ich auch gerne eure mitgebrachten Bücher. 🙂

Murmeltiertag

Heute ist Murmeltier-Tag. Ja, das Ding, wo Bill Murray immer wieder den gleichen Tag erlebt. Und auch ihr findet, alles ist immer gleich, denn wenn man um die Jahreszeit aus dem Fenster sieht, dann ist sowieso alles nur grau in grau und ohnehin kommt es einem vor, als ob man im Arbeitstrott in einer Zeitschleife steckt … und dazu muss man nicht mal einen Nager aus seiner Höhle zerren.
Aber woher kommt dieser merkwürdige Brauch in den USA überhaupt?

Dazu muss man wissen, dass im Jahre 1886 ein paar Typen in Punxsutawney, Pennsylvania, sich ordentlich einen angelötet haben und einen Grund für eine Feier mitten im trüben Winter nachdachten, damit sie sich da noch mehr Zeug hinter die Binde kippen konnten. Da stolperten sie über eine alte Bauernregel. Im Englischen lautet die folgendermaßen:

If Candlemas be fair and bright,
Come, Winter, have another flight;
If Candlemas brings clouds and rain,
Go Winter, and come not again.

Nun muss man wissen, dass in Pennsylvania überdurchschnittlich viele deutschstämmige Siedler ihr Zuhause gefunden haben. Und von daher stammt auch die ursprüngliche deutsche Version dieses kleinen Texts:

Ist’s an Lichtmess hell und rein,
wird ein langer Winter sein.
Wenn es aber stürmt und schneit,
ist der Frühling nicht mehr weit.
Ist’s zu Lichtmess klar und hell,
kommt der Frühling nicht so schnell.
Sonnt sich der Dachs in der Lichtmess-Woch’,
kriecht er noch sechs Wochen in sein Loch.

In der vorletzten Zeile wird etwas von einem Dachs erzählt. Die Typen in Pennsylvania kannten wohl eine Version, in der von einem Igel statt einem Dachs erzählt wurde. Und weil es in den USA keine wildlebenden Igel gibt, lief da die Diskussion wohl folgendermaßen ab:

»Ey, wie sollen wir denn wiss’n wann der blöde Igel sich sonnt oder nich? Hier gibt’s keine Igel.«
»Is ja doof jetzt.«
»Gibt’s irg’nd’n andres Tier, was man da nehmen könnte?«
»Kühe?«
»Wa?«
»Na, Kühe…«
»Die halten doch gar keinen Winterschlaf!«
»Ach so?«
»Wie heißt denn das komische Nagetier, dass immer ‚Alan, Alan, Alan!‘ schreit?«
»Wat?«
»Der Witz funktioniert wahrscheinlich nicht bei allen Leuten.«
»Wat?«
»Wie heißt denn dieses … ach, jetzt weiß ich … wir nehmen einfach ein Murmeltier! Und wenn das Ding seinen Schatten sieht, also Sonne da is, dann wird’s noch sechs Wochen kalt.«
»Wat?«
Darauf hat man vermutlich noch ein paar Humpen geleert.

Und so kam es dazu, dass ein Murmeltier am 02. Februar 1887 erstmals aus der Höhle gezerrt wurde und sich fragte »WTF? Lasst mich doch in Ruhe schlafen!« Aber immerhin hatten die Bürger in Punxsutawney dann wieder Gelegenheit zu saufen.

Einige mögen sich jetzt vielleicht fragen, was zum Teufel denn genau mit Lichtmess oder dem englischen Wort Candlemas gemeint ist.
Lichtmess, oder »die Darstellung des Herrn« ist ein Fest, welches am zweiten Februar in der Kirche gefeiert wird. Und zwar steht in der Bibel irgendwas davon, dass 40 Tage nach seiner Geburt Maria und der Typ, der gar nichts weiter mit der Sache zu tun hatte, Jesus in den Tempel geschleppt haben, um allen zu zeigen »Da isser!« und ein bisschen Knete für den Priester dazulassen. Das ist eigentlich eine alte Tradition und eine Mitvah, also Pflicht, im Judentum, aber die Christen dachten sich irgendwann: »Dit machen wir zwar bei unseren Leuten so nicht, aber wenn da irgendwas Wichtiges im Leben von Jesus gewesen ist, dann hätten wir da auch mal wieder einen Grund uns in Schale zu werfen und vom Messwein zu kosten … Zwinker Zwonker!«

Die Typen aus Punxsutawney waren übrigens Protestanten, die nahmen das mit Lichtmess usw. nicht ganz so genau, deswegen brauchen sie einen anderen Grund um zu saufen. Aber das nur am Rande.

Also, um das zusammenzufassen … es gibt einen allseits beliebten Film mit Bill Murray, der auf einem Event in den USA zurückgeht, den sich ein paar Leute im Suff ausgedacht haben, um an einem anderen Tag mehr saufen zu können, wobei dieser Tag auf einem alten Kirchentag basiert, den man mal aufgezogen hat, um ordentlich zu feiern, wobei dieser Tag auf einer jüdischen Sitte basiert, bei der vermutlich auch der ein oder andere Becher gehoben wurde.

Man könnte meinen da einen Trend in der Menschheitsgeschichte zu erkennen.

Frohes neues Jahr 2024 und ein Jahresrückblick

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern ein frohes neues Jahr!

Hoffen wir, dass das Jahr besser als die vergangenen Jahre wird, obwohl mehrere Anzeichen dafür sprechen, dass das nicht der Fall sein wird. Mehrere politische Konflikte stehen in den Startlöchern, andere sehen nicht so aus, als wäre da irgendwann mal demnächst Schluss, etc.

Dennoch kann man ja optimistisch an die Sache rangehen. Zumindest etwas Gutes hat das neue Jahr: Mein neuer Roman „Otto in der Unterwelt“ erscheint bald! Als Buch, E-Book und Hörbuch! Da kann man sich ja schon mal auf was freuen!

Ansonsten habe ich einen Rückblick für das Jahr 2023 geschrieben. Und den findet ihr hier.

Viel Spaß und bis bald,
Sebastian